Greenwashing:  Ein Blick hinter die grüne Fassade

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Hello and welcome to another exciting post on our blog „Let’s Talk About“! Today we’re tackling a topic that is as fascinating as it is confusing: „greenwashing“. Fasten your seatbelts and get ready for a journey through the dazzling world of marketing tricks and environmental sins!

What the hell is greenwashing?

Bevor wir uns in die Tiefen stürzen, lassen Sie uns klären, was Greenwashing überhaupt ist. Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen möchte besonders umweltfreundlich erscheinen, ist es aber eigentlich gar nicht. Statt echten Umweltschutz zu betreiben, packen sie ihre alten Produkte in eine grüne Verpackung, pflanzen ein paar Bäume und behaupten, sie retten den Planeten. Voilà, das ist Greenwashing, also der Versuch, sich umweltbewusster zu geben, als man tatsächlich ist. Man sagt ja auch alter Wein in neuen Schläuchen. Greenwashing ist also keine neue Erfindung. Der Begriff als solcher tauchte erstmals in den 1980er Jahren auf, als Unternehmen wie Ölkonzerne und Chemiegiganten begannen, mit umweltfreundlichen Kampagnen ihren schlechten Ruf aufzubessern. Das Problem ist, dass diese Aktivitäten oft mehr Schein als Sein waren. Man kann sich das wie eine umweltfreundliche Schokoladenglasur auf einem riesigen Berg von Umweltvergehen vorstellen.

 

Der umweltfreundliche Schwindel im Alltag

Schauen wir uns ein paar Beispiele an, die Ihnen vielleicht bekannt vorkommen.

Der grüne Plastikbecher: Sie gehen in Ihr Lieblingscafé und sehen, dass sie jetzt „umweltfreundliche“ Plastikbecher verwenden. Super, oder? Aber Moment mal, der Becher ist immer noch Plastik und landet nach dem Gebrauch im Müll. Der einzige Unterschied ist, dass er jetzt grün ist und mit ein paar umweltfreundlichen Schlagwörtern versehen wurde.

Der „Öko“-SUV: Ein Autokonzern bringt einen neuen SUV heraus und preist ihn als „umweltfreundlich“ an, weil er ein paar Kilometer mehr pro Liter schafft als das alte Modell. Ist ein SUV wirklich umweltfreundlich, nur weil er ein bisschen weniger Sprit verbraucht? Wohl kaum.

Die „natürliche“ Hautcreme: Ihre Hautcreme hat jetzt ein neues Label mit einem Blatt darauf und behauptet, sie sei „natürlich“. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt jedoch, dass sie immer noch voller Chemie ist, die niemand aussprechen kann.

Greenwashing ist nicht nur ein harmloser Marketingtrick, sondern hat ernsthafte Konsequenzen für den Planeten und die Verbraucher. Menschen, die wirklich versuchen, umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen, werden in die Irre geführt, weil sie glauben, sie tun etwas Gutes, während sie in Wirklichkeit vielleicht sogar noch mehr Schaden anrichten. Unternehmen, die Greenwashing betreiben, tun tatsächlich wenig für einen grüneren Planeten, was bedeutet, dass der dringend benötigte Fortschritt hin zu einer nachhaltigeren Welt verlangsamt wird. Zudem verlieren Verbraucher das Vertrauen in Marken und sogar in echte Umweltbewegungen, wenn sie merken, dass sie getäuscht wurden, was die Bereitschaft verringern kann, in Zukunft umweltfreundlichere Entscheidungen zu treffen.

 

Wie erkennt man Greenwashing?

Greenwashing zu enttarnen, ist manchmal gar nicht so einfach, aber es gibt ein paar Hinweise, auf die man achten sollte. Wenn ein Unternehmen großzügig mit Begriffen wie „natürlich“, „grün“ oder „umweltfreundlich“ um sich wirft, ohne konkrete Beweise oder Erklärungen zu liefern, könnten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Diese vagen Versprechen sind oft ein Zeichen dafür, dass hier mehr Schein als Sein verkauft wird.

Unternehmen, die sich in Schweigen hüllen, wenn es darum geht, wie umweltfreundlich  ihre Produkte tatsächlich sind, haben möglicherweise etwas zu verbergen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Behauptung,  Produkte seien zu 100% umweltfreundlich. Meistens ist das zu schön, um wahr zu sein. Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema, das keine einfachen Lösungen zulässt.

Wenn Sie auf eine große grüne Kampagne stoßen, die die umweltschädlichen Aktivitäten eines Unternehmens übertüncht, sollten Sie ebenfalls misstrauisch werden. Es ist oft ein Ablenkungsmanöver, das darauf abzielt, die eigentlichen Probleme in den Hintergrund zu drängen. Bleiben Sie kritisch und hinterfragen Sie die großspurigen Worte.  So bleiben Sie vor Greenwashing-Tricks geschützt.

Dieselgate

Ein besonders berühmtes Beispiel für Greenwashing ist der VW-Abgasskandal, auch bekannt als Dieselgate. Volkswagen bewarb seine Dieselfahrzeuge als besonders umweltfreundlich und gab an, dass sie die Umwelt schonen würden. In Wirklichkeit setzte die Firma jedoch eine Software ein, um die Emissionswerte während Tests zu manipulieren. Die grüne Fassade, die aufgebaut worden war, brach schlussendlich vollständig zusammen, und das wahre Gesicht der Umweltverschmutzung kam zum Vorschein. Ein klassischer Fall von Greenwashing, bei dem die Realität die glänzenden Werbeversprechen schnell einholte.

 

Die Verantwortung der Unternehmen

Unternehmen haben die Pflicht, ihre Nachhaltigkeitspraktiken ehrlich und transparent zu kommunizieren. Auch wenn Greenwashing kurzfristig attraktiv erscheinen mag und kurzfristig vielleicht sogar Gewinne bringt, kann es langfristig zu einem enormen Vertrauensverlust und ernsthaften rechtlichen Konsequenzen führen. Unternehmen sollten klar und deutlich über ihre Umweltauswirkungen und die Maßnahmen, die sie ergreifen, berichten. Es reicht nicht aus, nur schöne Worte zu verwenden; es müssen auch konkrete Taten folgen. Regelmäßige Fortschrittsberichte helfen dabei, die Glaubwürdigkeit zu wahren und zeigen, wie ernst es dem Unternehmen mit seinen Nachhaltigkeitszielen ist. Statt Geld in grüne Marketingkampagnen zu stecken, sollten Unternehmen in Nachhaltigkeitsinitiativen investieren, die einen echten Unterschied machen. Nur so können sie das Vertrauen der Verbraucher gewinnen und langfristig halten.

 

Die Rolle der Verbraucher

We as consumers have more power than we often think. By making conscious purchasing decisions, we can push companies to take effective sustainability measures. Before you buy a product, find out about the company and its business practices. A simple Google search can often reveal a lot. If you are unsure, ask the company directly about its environmental claims. Reputable companies should be able to give you clear answers. Also look for recognized environmental certificates such as the EU Ecolabel, the Blue Angel or the Fairtrade seal. These are awarded by independent organizations and can be an indication of actual sustainability.

 

A ray of hope at the end of the tunnel

There is hope! More and more companies are realizing that true sustainability is not only good for the planet, but also good for business. Customers value transparency and honesty and reward companies that implement authentic sustainability practices. One example is Patagonia, an outdoor clothing company that has long been known for its forward-looking sustainability practices. They are committed to protecting the environment, using recycled materials and donating a portion of their profits to environmental projects. Their motto „We’re in business to save our home planet“ is not just a slogan, but a lived corporate goal.

Last but not least

Greenwashing is a serious problem that undermines genuine environmental protection efforts. But with increased awareness and education, we as consumers and businesses can work together to create a more sustainable future. By educating ourselves about greenwashing and making conscious choices, we can ensure that our environmental protection efforts have real impact.

Thank you for taking the time to read this blog post. We hope you now have a clearer picture of what greenwashing is and how to spot it.

See you next time,

stay safe, stay informed.

Your team from Instructo Consulting GmbH